Das Jahr 2008 war heizintensiv, und die Energiepreise sind gestiegen. Klimaschutzinteressierte und Kostenbewusste finden auf den Internetseiten des Landkreises Osterode am Harz, (hier klicken), ab sofort 14 Energiespar-Ratgeber. Diese liefern in wenigen Minuten aufschlussreiche Ergebnisse zu den Themen Energieeinsparung, Modernisierung, Fördermittel sowie Informationen zu Energieausweisen. Zusätzlich können die Nutzer bei individuellen Fragen unmittelbar Kontakt zu regionalen Ansprechpartnern aufnehmen. Der Landkreis bietet diesen Service in Zusammenarbeit mit der Heizspiegelkampagne an, die vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. Gemeinsames Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken.
Für Mieter und Hauseigentümer gleichermaßen hilfreich ist beispielsweise der „Heizcheck“. Er ermöglicht eine erste Einschätzung des persönlichen Heizenergieverbrauchs. Der „Modernisierungsratgeber“ informiert über die Wirtschaftlichkeit und CO2-Vermeidung geplanter Maßnahmen an bestehenden Gebäuden, der „Förderratgeber“ filtert hierfür geeignete Förderprogramme heraus. Für Bauwillige eignet sich der Ratgeber „Heizkosten im Neubau“, der verschiedene Heizsysteme miteinander vergleicht. Der „EnergieausweisRatgeber“ informiert über die gesetzlichen Bestimmungen, und ein „Best Practice Archiv“ dokumentiert erfolgreich modernisierte Gebäudebeispiele aus der Nachbarschaft. Weitere Ratgeber ergänzen das Angebot.
Zu Beginn des Jahres 2010 wird der Landkreis Osterode am Harz in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft „co2online gGmbH“ und Unterstützung durch die Firma Kreiswohnbau Osterode und den Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Osterode dann einen Heizspiegel veröffentlichen, der örtliche Vergleichswerte zu Heizkosten und Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten enthält und kostenfrei zum Vergleich der eigenen Daten genutzt werden kann. Jedes zugehörige Heizspiegel-Flugblatt wird einen Gutschein für ein Heizgutachten beinhalten.
Bisher schlossen „co2online“ und die einzelnen Kampagnen mit mehr als 700 Portalpartnern online über 2,8 Millionen Beratungen ab. Seit Juli 2004 konnte die Kampagne mit den Energiesparratgebern sowie weiteren Projekten zur Vermeidung von mehr als zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) beitragen.